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Montag, 26. Dezember 2011

Zwei Männer, eine Frau?

Sicher ein Traum eines manchen, allein im echten Leben ein Alb, am Ende bleibt einer auf der Strecke und der - oder die -  weint bittere Tränen, der "Dreier" gehört in die Fantasie - oder in einen Swinger-Club - in echt ist das weitaus weniger animierend oder zielführend, hab ich gehört von einem Freund eines Freundes, nicht das ich das wüsste! Wer einmal einen Abend weinend auf dem Küchenfußboden verbracht hat, während der Herzmensch nicht erreichbar war, denkt anders darüber, ganz bestimmt.

Kommentare:

  1. Deshalb ja - falls überhaupt - auch nur mit Menschen, mit denen man nicht in Liebe verbunden ist :-)

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  2. Meist entstehen solche Dreierkonstellationen doch sowieso, weil man/ frau in der eigentlichen Beziehung etwas vermisst. Sei es nun rein intellektuell oder sexuell.
    Ich sehe da auf Dauer für solche "Beziehungen" auch eher schwarz.
    Sich quasi für die sexuelle Erfüllung, die ich bei meinem Partner eventuell nicht bekomme einen dritten ins Boot holen.
    Ist ein bißchen so wie Paare die ein Kind in die Welt setzen um die Beziehung zu retten.
    Ich halte das da lieber mit meiner Großmutter:
    "Wer zwei liebt, der liebt keinen von beiden."
    Und wenn ich jemanden liebe, dann zwinge ich ihn garantiert nicht in ein Lebenskonzept, das auf Dauer nur schaden kann.
    Was wäre das auch für eine Liebe, wo ich meinem Herzmenschen klar mache, das er mir nicht genügt und deshalb noch jemand her muss?
    Am besten noch in einem Bett.
    Nee. Da bin ich wohl zu spießig für.
    Gibt aber genug Paare die das ausprobieren. Persönlich kenne ich ein Paar die das funktioniert hat. Da war er Fetischorientiert und sie halt nicht. Er hat dann eine Frau dazu geholt und es ging 2 Jahre "gut".
    Mittlerweile lebt er allein mit der zweiten Frau mit der er seinen Fetisch ausleben kann.
    Ehrlicher wäre gewesen, er hätte von Anfang an die Entscheidung für eine getroffen.
    Aber Menschen belügen sich auch gerne mal selbst.

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  3. Für viele sicher in die Fantasie, wenn es um Sex oder Swingen geht, aber es gibt mehr als nur das.

    Ob monogame 2er Beziehung, polyamoröse Beziehung oder serielle Monogamie, jede Form der Beziehung kann enden und dann wird es immer Tränen geben. Das eine ehrlich gelebte polyamoröse Beziehung mehr Schmerz zufügt als eine ehrliche 2er Beziehung stimmt sicher nicht, aber das Polygeflecht verlangt mehr Achtsamkeit, mehr Beziehungsarbeit und viel mehr Reflektion, denn immer handelt es sich mindestens um 3 Menschen - es geht und wächst, erzwingen kann man es nicht.

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  4. Ich glaube, der Männertraum ist eher zwei Frauen, ein Mann.
    Zwei Männer eine Frau ist wohl eher der Frauentraum ;)

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  5. PS.: Funktionieren - egal in welcher Konstellation - wird das nur, wenn es sich um Leute handelt, die nicht ineinander verliebt sind. Da aber bei einer sexuellen Beziehung irgendwann auch Gefühle aufkommen werden, wage ich zu behaupten - auf Dauer geht das tatsächlich gar nie gut.

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  6. @all: Da ich ja nun schon eine "alte" Dame bin, habe ich sowas alles schon gesehen und erlebt, gut ging das auf die Dauer nie, einer fällt in diesem Geflecht hintenüber, meist leiden aber Seelen darunter und der Schaden der daraus erwächst prägt negativ für alles spätere. Am Ende steht verbrannte Erde an allen Seiten und es wurde für einen doch recht kurzen Spaß viel zu viel in die Waagschale geworfen. Jeder wie er will, keine Frage, empfehlen würde ich es keinem.

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  7. Ich finde es schade, wenn Menschen anderen ihr Glück. Gefühle und ihre Zufriedenheit absprechen, weil sie es sich für sich nicht vorstellen können oder eben selber schlechte Erfahrung gemacht haben.

    chiefjudy, das es sich dabei nicht um liebe handelt mag es geben, aber ebenso gibt es das Gegenteil und ja es gibt wenige bei denen die Form der Beziehung klappt, aber es gibt sie und ich kenne einige davon.

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  8. @ Goldi: Polyamouröse Beziehung? Zu dritt?
    Liebt dann da jeder jeden?
    Und was wenn Mensch A eine Beziehung mit Mensch C möchte, aber Mensch B den nicht leiden kann?
    Darf Mensch B auch eine Beziehung mit Mensch D haben?
    Jeder nach seiner Fasson, aber für mich persönlich wäre das nix.
    Monogame Beziehung finde ich persönlich zeitweise schon anstrengend, aber zu dritt hört sich wie Tanz auf rohen Eiern an.
    Wo bleibt da denn das Ankommen?
    Einfach sein zu können wie man ist?

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  9. @Morphium, es ist nicht notwendig das jeder jeden liebt, aber das jeder jeden der Beteiligten kennt, schätzt und mindestens gerne hat und keine Eifersucht vorhanden ist. Sonst wären gmeinsame Unternehmungen, gemeinsames Weihnachten, Urlaub usw. sowie das Leben miteinander überhaupt nicht möglich.

    Es gab die Situation, das jemand dazu kam der eben nicht zu B passte um bei Deinem Beispiel zu bleiben und somit wurde aus A und C nichts. Im Nachhinein stellte sich raus, das B absolut recht hatte mit seinem Einwand, allerdings spürte A auch schon als B und C sich das erstemal trafen, dass das niemals gut gehen würde. Darüber wird geredet und gut. C wusste von vorneherein, dass es B gibt und das B ganz klar Einspruchsrecht hat.

    Warum sollte es keine/n D geben dürfen? Wenn es passt und sich jemand in D verliebt, wer bin ich das ich das meinen geliebten Menschen absprechen dürfte es sei denn, es passt eben absolut nicht. Die vorhandenen Beziehungen haben "Einspruchsrecht" und es wird von vorneherein mit offenen Karten gespielt, also weiß jeder, der einen von den Buchstaben kennenlernt, dass ein Geflecht vorhanden ist.

    Nein es ist kein Tanz auf rohen Eiern, das ist der Irrglaube, der darauf basiert, dass Mensch glaubt, dass man nicht mehr als einen Menschen lieben kann. Ankommen und sein können wie man ist, ist immer vorhanden, denn wenn man sich verstellt kann es nicht funktionieren und würde bedeuten, dass man etwas eingegangen ist, was man eigentlich nicht wollte um eben den Kontakt zu einer Person zu haben. Das wiederum würde sehr schnell zu Spannungen und zum Bruch führen.

    Das klingt alles so theoretisch und auch gefühllos aber das ist es nicht ganz im Gegenteil - lächel.

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  10. Ich hatte das Posting ja ausschließlich auf Sex bezogen .. daher mein Eingangskommentar.

    Was jedoch Goldi zu dem Gesamtkonstrukt "Beziehungen" schreibt, spricht mir aus dem Herzen. Leider trifft man selten Menschen, die das ähnlich sehen und leben können und darum laufen Partnerschaften halt oft auf mehr oder weniger monogame Beziehungen hinaus.

    Eine offenere und allumfassendere Haltung zum Thema Partnerschaften setzt natürlich ein hohes Maß voraus, sich mit sich und den anderen Beteiligten auseinander zu setzen. Das ist eine große Herausforderung, die oft nicht mal in monogam gelebten Beziehungen funktioniert. Zudem zwingt sie gewissermaßen zur intensiveren Auseinandersetzung mit Bedürfnissen und Wünschen. Ich finde das reizvoll.

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