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Dienstag, 12. Januar 2010

Dideldum

blöde Tage, so trostlos. Irgendwie fehlt mir im Moment die Perspektiven, es ist aber auch so gar nichts schönes in Aussicht. So viel Arbeit, Ärger und komische Menschen um mich herum. Freitag geh ich auf eine große Karnevallssitzung, mit großer Unlust muss ich sagen, seufz. Ein bisschen seufzen hilft ja eigentlich immer. "Seufzen" was für ein lustiges Wort eigentlich! Seufzen kann man aus Wehmut oder aus Lust, hm. Ein Laut für zwei völlig unterschiedliche Empfindungen, oder ist die Wehmut mit der Lust verbandelt? Wahrscheinlich seufzt aber so mancher im Schlafzimmer auch aus Verzweiflung... über was auch immer.

Frauen halten sich in der Regel für tolle Liebhaberinnen, Männer tun das auch, aber Männer werden ja auch nach guter alter Frauen-Art gelobt und getätschelt, gerne wird ihnen vermittelt, dass sie die größten sind, denn nur so bekommt Frau was Frau will. Eine Beziehung, eine Ehe, einen Diamanten, eine neue Küche und wenn die Beziehung in die Jahre kommt, ihre Ruhe.

Ich bin der festen Überzeugung, wären Frauen ehrlicher, wären Männer bessere Liebhaber!

Kommentare:

  1. Ja, wir seufzen oft in unserem Leben, Seufzer der Anstrengung genauso wie Seufzer der Resignation, Seufzer der Unlust ebenso wie Seufzer der Lust... Was sind Seufzer? Physisch ist es nur ein tiefes Ausatmen, aber es hat eine befreiende Wirkung, es tut uns gut zu seufzen, es ist gutfür uns sich von Lasten zu befreien, es iat am besten für uns vor Lust zu seufzen, lassen wir doch in solchen Momenten alles hinter uns, bin ich nur ich, sind wir nur wir, sin wir ehrlich, sind wir der Liebe fähig...

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  2. was für ein entzückender Kommentar, vielen Dank! Meine Unlust bezüglich der Karnevallssitzung ist im Übrigen, völlig normal für mich, wenn ich dann da bin, ist alles gut :-)

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  3. Sind Wehmut und Lust wirklich Schwestern? Wehmut hat Schwere, Lust Leichtigkeit, sind das Gemeinsamkeiten? Erster Gedanke, natürlich nicht! Dennoch, es sind zwei von sicher vielen Räumen in unserer Seele und sicher liegen sie auch nicht weit voneinander entfernt, liegen sie doch beide im Flur der Emotionen.
    Seien wir dankbar Emotionen empfinden zu können. Klar könnten wir ohne Schwermut leben, aber könnte wir auch ohne Lust sein ohne dieses schöne und spezielle Gefühl des Genusses? Nun, ich könnte es nicht... So nehme ich die unausbleiblichen Momente der Schwermut billigend in Kauf, schöpfe daraus die Hoffnung, die freudige Erwartung auf die nächsten Glücksmomente, auf die kommenden Augenblicke der Lust...

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