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Montag, 25. Januar 2010

Badezimmergedanken von gestern früh

Morgens im Bad denke ich immer viel nach. Gestern morgen nun dachte ich, dass durch Fremdgehen anteilig wahrscheinlich genausoviele Beziehungen scheitern wie gerettet werden. Derjenige der Fremdgeht holt sich bei einem anderen Menschen, was in der Partnerschaft fehlt, dass muss nicht nur Sex sein, andere Dinge spielen hier auch eine Rolle. Der/die Geliebte fängt das Defizit auf und sorgt so für Ruhe innerhalb der Beziehung. Hier wird sozusagen emotionales oder körperliches Outsourcing betrieben. Das kann Beziehungsgefährdend oder Beziehungsstabilisierend sein. Beziehungen in denen betrogen wird sind faktisch bereits gescheitert, was nicht zu Folge haben muss, dass sie nicht weiter Bestand haben. Oft wird der Kadaver dieser toten Beziehung noch Jahre am Bein hinterhergescheppt um dann doch schlußendlich auf der Beziehungsmüllkippe zu landen. Bis dahin, wurde dann viel Porzelan zerschlagen, böse Worte gesprochen, Herzen unwiederbringlich gebrochen.

Einer Studie zufolge können Frauen Jahre Fremdgehen ohne, dass der Mann etwas merkt, Männer schaffen dies grade mal 14 Tage. Für mich stellt sich hier die Frage, nehmen wirklich soviele Frauen den Betrug in Kauf, nur um nicht alleine zu sein? Wenn dem so ist, muss ich sagen, sind Frauen doch noch dümmer als ich bisher angenommen habe, bzw. die Prostituierte im Hausfrauengewandt wird mit noch mehr Leben gefüllt als ich bislang vermutet habe.

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