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Donnerstag, 10. Mai 2012

Der Eheknebel

Frauen neigen dazu Männern einen "Eheknebel" anzulegen, dieser besteht in der Regel aus Kind/ern und finanzieller Abhängigkeit in variabler Größe.

Die Ehe wird meist seitens des Mannes freiwillig eingegangen, dass Haus wird gebaut, dass erste Kind durchgewunken - beim Zweiten sieht es meist schon anders aus - und dann denkt Frau das Ding ist im Sack und beginnt nachlässig zu werden. Sie vernachlässigt sich, ihren Mann und die Partnerschaft, reden war gestern und Sex? Äh ja, da war mal was....

Nun hat er die Wahl, gehen und ggf erst mal finanzieller Ruin oder bleiben und die Faust in der Tasche?

Meist bleiben die Männer, es wird nicht mehr geredet und der Sex wird outgesourct.

Wie kann man mit so einem Konstrukt zufrieden und entspannt sein? Denn das sind die Frauen in der Regel, oder es kommt mir nur so vor ...

Nachtrag: Ich habe gerade aus Versehen zwei Kommentare gelöscht, Vau und Conny, Entschuldigung!

Plödes neues Dashboard ....


Kommentare:

  1. Also bei mir ist es genau umgekehrt.

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  2. Wie Du weißt gibt es auch solche Männer...

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    1. Ja ich weiß, aber seltener.

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    2. Jetzt steht es zwei zu eins...
      So selten ist der umgekehrte Fall wohl doch nicht;-)

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  3. Also ich kenne keine Frau, die mit so einer Situation zufrieden wäre.
    Eigentlich ist es oft genau andersum. Die Männer werden in der Ehe bequem und unaufmerksam.
    Und es gibt ja genug Möglichkeiten für außerehelichen Sex. Wobei das gilt ja auch wieder für beide!

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    1. Ich kann halt immer nur beschreiben was ich so sehe und erlebe, ich gebe dir insoweit recht, dass auch Männer unaufmerksam werden, das hält sich wohl die Waage.

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  4. Meine persönliche Theorie ist ja, dass viele Menschen ihre (Lebens-)Energie aus ihrer Unzufriedenheit schöpfen, die sich v. a. daran hochziehen können, dass es etwas oder jemanden gibt, über den sie meckern, fluchen und schimpfen können. Und was ist dazu besser geeignet als das Eheleben.

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    1. Damn right! Ha, das habe ich so noch gar nicht betrachtet. So wird das sein, du hast verdammt recht.

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  5. Kann ich nicht bestätigen. Bei mir war es auch umgekehrt. Und lt. Statistiken sind es sehr viel mehr Frauen die die Scheidung einreichen.

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    1. Zugegebenermaßen lebe ich auf dem Land und hier ist das Konstrukt "arbeitender Ehemann - Hausfrau, geringfügig beschäftigte Ehefrau" nicht unüblich und da die Frauen dann ihr Leben nicht aufgeben wollen, verharren sie in diesem Konstrukt.

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    2. Genauso habe ich auch gelebt. Und hab trotzdem die Konsequenz gezogen (und mein Leben war jetzt nicht schrecklich oder so). Aber ich gebe zu....plötzlich alleinerziehend zu sein, war schon ne harte Hürde. Kann daher verstehen, wenn das viele Frauen abschreckt. Aber besser wäre einfach....immer an der Beziehung arbeiten. Aber das gilt aus meiner Sicht halt auch vermehrt für die Männer.

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    3. Dann bist du aber eine von den eher "ungewöhnlichen" Frauen, Respekt!

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    4. Lebe lieber ungewöhnlich, liebe Vanilla. Danke für das Kompliment.

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  6. Ich habe selbst noch nie eine Frau kennengelernt, die mit so einer Situation zufrieden wäre und ich wohne auch eher ländlich.
    Und wenn Mann das erste Kind "durchwinkt", dann kann da ja schon irgendwie was nicht stimmen.
    Menschen, die in ihrer Beziehung unzufrieden sind haben immer noch die Wahl den Mund aufzumachen und dem Partner die Chance geben zusammen an der Beziehung zu arbeiten.
    Wenns dann immer noch nicht hinhaut, dann kann man sich immer noch trennen.
    Sexoutsourcing, weil man zu feige ist die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren, aber dann dem Partner die Schuld dran geben?
    Heutztage ist niemand gezwungen wegen Haus und/ oder Kindern in unbefriedigenden Beziehungen zu bleiben.
    Wenn es so arg ist, dann leiden die Kinder im zweifelsfall mehr unter der schlechten Ehe als wenn die Eltern getrennt wären.
    Hier ist ganz klar Monogamie abgemacht und wer dagegen verstößt geht.

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    1. Frau Morphium, da mache ich mein Kreuz drunter. Same here.

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    2. Dem stimme ich zu, oftmals sind Männer - wie Frauen - einfach nur zu bequem oder zu starr um zu reagieren.

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  7. "Frauen neigen dazu Männern einen "Eheknebel" anzulegen..."

    Beg your pardon? So wie Du das schreibst, scheinst Du davon auszugehen, dass ein Grossteil der Frauen bloss einen Versorger sucht, der möglichst viel Kohle heimbringt, so dass zumindest ein Haus drinliegt und wenn sie ihm dann noch ein Kind abgerungen hat, hat sie ausgesorgt und muss nie mehr arbeiten! Kinderbetreuung und Haushalt sind ja eh bloss Hobby und dann erlaubt sie sich noch, sich gehen zu lassen und verwandelt sich von der attraktiven Braut in ein unförmiges Hausmütterchen! Also wirklich! Und zu guter Letzt erdreistet sie sich, ihren ehelichen Pflichten nicht mehr nachzukommen, so dass der arme Mann "gezwungen" ist, sich eine Geliebte zu suchen, bei der er sich ausweinen kann...

    Was ist denn das für ein desolates Frauenbild? Und was sind denn das für Männer, für die Du da Partei ergreifst?

    Sorry, aber irgendwie werde ich aus Deinem Artikel nicht schlau.

    Und ein Mann, der seine Kinder "durchwinkt", ist ein Abtörner. Kein Wunder, dass ihr die Lust auf Sex vergeht...

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    1. Verdammt wahr,... verdammt wahr! Unterschreibe ich sofort!!!

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    2. Die wenigsten Frauen gehen bewusst auf die Suche nach einem Versorgerdeppen, stimmt.

      Aber es ist schon richtig, dass auch sie sich gerne akklimatisieren und das praktische Arrangement zunehmend zementieren und als gegeben voraussetzen.

      Und nein, Kinderbetreuung und Haushalt sind kein Hobby. Aber Du willst sie sicher nicht ernsthaft mit einem 8/10/12-Stunden-Tag im Job vergleichen.

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    3. @castagir: "Und nein, Kinderbetreuung und Haushalt sind kein Hobby. Aber Du willst sie sicher nicht ernsthaft mit einem 8/10/12-Stunden-Tag im Job vergleichen."

      Doch. ist ein 24/7 Job. Ohne Feierabend und Gehalt. Denk mal genauer drüber nach.

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    4. Auch das stimmt! Es gibt keinen Feierabend und krank sein giltet auch nicht! Da hast du verdammt recht! Als Alleinerziehende weiß ich wovon ich rede.

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    5. @Castagir

      Du fragst mich, ob ich Kinderbetreuung und Haushalt ernsthaft mit einem 8/10/12-Std. Tag im Büro vergleichen will? Hmm. Gute Frage! ;-)

      Also... meine beiden Kinder sind altersmässig 21 Monate auseinander. Der Ältere hält schlafen bis heute für Zeitverschwendung und alleine spielen für ein Zumutung. Das ging 6 Jahre lang so, bis er endlich (!) in den Kindergarten durfte. Perfekt Mom hat selbstverständlich mind. 6 Monate lang gestillt (Allergieprävention). Beide Kinder waren bis ins Schulalter inkontintent und da man ihnen ja nicht ewig Windeln anziehen kann, gab es Zeiten (Jahre) mit 2-6 Kleiderwechseln täglich und mehrmals wöchentlich Bettzeug wechseln. Daneben gilt es 220 m2 Wohnfläche auf einem minimalen Sauberkeitslevel zu halten und man ist eigentlich den ganzen Tag am Aufräumen, da ein beträchtlicher Teil der Wohnfläche mit Playmobilteilen und andern Spielsachen und abgelegten Kleidern übersät ist (Dauerzustand - Kiddies neigen dazu, sich auszubreiten) und jedesmal wenn man die Küche fertig geputzt hat ist es eigentlich schon fast wieder Zeit, die nächste Mahlzeit zu kochen. Und damit es auch wirklich nicht langweilig wird, gibt's da noch einen 1'000 m2 Garten. Und nicht zu vergessen: Der Ehemann, der auch Bedürfnisse hat und so um die 70 Std. wöchentlich arbeitet. Ergo: Ich war de facto alleinerziehend.

      Aber abends um 20.00 Uhr habe ich natürlich gesagt, hey Kiddies, Mama hat jetzt Feierabend! Rundumservice ist jetzt beendet. Ihr wisst ja wo der Kühlschrank ist, der Kleiderschrank, der Apothekenschrank (Fiebermesser 3. Regal von oben), Waschmaschine... Morgen um 07.00 Uhr bin ich wieder zu Diensten! Und wehe, ihr weckt mich auf in der Nacht! ;-)

      Ok, ich geb zu, dass mein Haushalt vielleicht nicht ganz so repräsentativ ist und ich habe eine Perle, die jede Woche 2,5 Stunden durchs Haus wirbelt und ein Goldstück von einer Schwiegermutter.

      Aber weisst Du was das Beste ist? Ich durfte nach 4,5 Monaten Babypause wieder ins Büro! Zwei Tage die Woche! Und es war so erholsam, einfach nur in Ruhe arbeiten zu können, ohne dass alle 10 Minuten jemand etwas von mir wollte und ich meine Arbeit unterbrechen musste! Das hat mich gerettet! :-)

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  8. Ich mache mein Kreuz bei Rosalie!

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  9. Ich mache mein Kreuz bei Rosalie.

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  10. Ich versuch hier mal runter zu kochen;-)

    Doch Frauen wie Du sie beschreibst, liebe Vanilla, gibt es. Definitiv! Sie sind aber nicht die Regel, auch wenn es sich in Deinem Umfeld zu häufen scheint...

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  11. Auch ich bin irritiert über diese Gedanken. Ich sehe es absolut wie Rosalie. Und auch mancher Mann richtet sich bequem in der Ehe ein, vernachlässigt sein Erscheinungsbild und hält alles für selbstverständlich. Es ist bestimmt keine Frage des Geschlechts, sich in der Ehe ausschließlich nur versorgt und umsorgt wissen zu wollen. Ein wenig wirkt dein post klischeebehaftet. Das Frauenbild und die Frauen in der Gesellschaft haben sich zum Glück maßgeblich verändert. Und keiner der Partner ist heute mehr gezwungen in einer unglücklichen Ehe zu verharren. Sicher ist es finanziell oft schwierig, aber den von Männer gerne herangezogene wirtschaftlichen Ruin lasse ich allein nicht gelten. Die wirklichen Gründe sich nicht zu trennen, egal ob Mann oder Frau, sind viel tiefgründiger. Lieben Gruß morgenrot

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  12. Auch ich bin irritiert über diese Gedanken. Ich sehe es absolut wie Rosalie. Und auch mancher Mann richtet sich bequem in der Ehe ein, vernachlässigt sein Erscheinungsbild und hält alles für selbstverständlich. Es ist bestimmt keine Frage des Geschlechts, sich in der Ehe ausschließlich nur versorgt und umsorgt wissen zu wollen. Ein wenig wirkt dein post klischeebehaftet. Das Frauenbild und die Frauen in der Gesellschaft haben sich zum Glück maßgeblich verändert. Und keiner der Partner ist heute mehr gezwungen in einer unglücklichen Ehe zu verharren. Sicher ist es finanziell oft schwierig, aber den von Männer gerne herangezogene wirtschaftlichen Ruin lasse ich allein nicht gelten. Die wirklichen Gründe sich nicht zu trennen, egal ob Mann oder Frau, sind viel tiefgründiger. Lieben Gruß morgenrot

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  13. Auch ich bin irritiert über diese Gedanken. Ich sehe es absolut wie Rosalie. Und auch mancher Mann richtet sich bequem in der Ehe ein, vernachlässigt sein Erscheinungsbild und hält alles für selbstverständlich. Es ist bestimmt keine Frage des Geschlechts, sich in der Ehe ausschließlich nur versorgt und umsorgt wissen zu wollen. Ein wenig wirkt dein post klischeebehaftet. Das Frauenbild und die Frauen in der Gesellschaft haben sich zum Glück maßgeblich verändert. Und keiner der Partner ist heute mehr gezwungen in einer unglücklichen Ehe zu verharren. Sicher ist es finanziell oft schwierig, aber den von Männer gerne herangezogene wirtschaftlichen Ruin lasse ich allein nicht gelten. Die wirklichen Gründe sich nicht zu trennen, egal ob Mann oder Frau, sind viel tiefgründiger. Lieben Gruß morgenrot

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  14. Also, ich hab's nicht vor, das so zu handhaben. Kein Sex? Da werd ich doch grantig. Kann ich mir gar nicht vorstellen. Und ein zweites Kind "aufzwingen"? Kann doch gar nicht gutgehen.
    Nee,nee.
    Btw: Es gibt aber auch die Männer, die sich in der Ehe absolut gehen lassen. Ich sag nur - dicker Bauch, Bier, Glotze, Pornos anstatt echter Sex. Mein Ex war auf dem besten Weg dazu - und ICH hab das Weite gesucht. Zum Glück noch ohne Kind.
    Ich finde - so pauschal darf man das nicht sagen. Gibt doch auf beiden Seiten solche und solche.

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